Wer ist… Varian Wrynn? | Origins

In dieser Origins Ausgabe kümmern wir uns um den Anführer der Allianz – Varian Wrynn

 

Die Kindheit

Varians Kindheit wurde maßgeblich vom ersten Krieg zwischen Menschen und Orcs geprägt. Durch einen Verrat Garonas gelang den Orcs die Eroberung Sturmwinds. Diese Eroberung endete mit dem Tode seines Vaters König LIane Wrynn. Nachdem er den Mord an seinem Vater mitansehen musste, wurde er von Anduin Lothar und dem Magier Khadgar zusammen mit einigen Flüchtlingen über das Meer nach Lordaeron gebracht.

In Lordaeron angekommen wollten sie König Therenas Menethil vor der Gefahr der Orcs warnen. Daraufhin wurde mit den anderen Herrschern der Menschheit die Allianz von Lordaeron gegründet, welche es schließlich schaffte, den Krieg zu gewinnen, wenn auch durch den Verlust von Anduin Lothar. Varian verbrachte sein Exil nun am Hofe von Lordaeron und schnell wurde Therenas zu einem wichtigen Mentor für ihn.

Während seiner Zeit in Lordaeron lernte er den Sohn von Therenas kennen, der auf den Namen Arthas hörte. Als der zweite Krieg begann, versuchte Varian, der für ein Kind recht groß gewachsen war, Arthas im Kampf auszubilden, da keine Waffenmeister oder Krieger zur Verfügung standen. Das Training hatte allerdings eher mäßigen Erfolg.

Die erste Amtszeit

Nach einigen Jahren konnte Sturmwind dank der Hilfe der anderen Königreiche wieder in neuem Glanz erstrahlen und mit nun 18 Jahren bestieg Varian den Thron, welches Therenas sehr stolz machte, da er ihn wie seinen zweiten Sohn sah. Varian fand schnell die Frau, die als Königin an seiner Seite regieren sollte: Triffin Wrynn. Gemeinsam bekamen sie schnell einen Sohn, den sie Anduin Llane Wrynn nannten.

Aus Wut auf die Orcs ließ Varian die vereinzelten Clans – und insbesondere Garona – jagen. Auch er selbst nahm an dieser Jagd teil. Während seiner Abwesenheit übernahm das Adelshaus von Sturmwind die Regierung.

Das Adelshaus wurde allerdings von Onyxia unterwandert, welche durch einige Aktionen Unruhen hervorrief. Diese gipfelten darin, dass Königin Triffin von einem aus der Menge geworfenen Stein tödlich getroffen wurde. Aus diesen Unruhen bildete sich die Bruderschaft der Defias, die sich aus einigen Handwerkern zusammenschloss und von nun an die Landbevölkerung terrorisierte.

Doch nicht nur innerhalb Sturmwinds gab es Probleme; die Allianz brach langsam auseinander. Unter anderen wollte Gilneas das Bündnis verlassen, wie es die Hochelfen schon zuvor getan hatten. Varian hatte es schwer aus seiner Depression zu entkommen, die durch den Tod seiner Frau ausgelöst wurde. Er konnte sich schließlich nur aufraffen, weil er sich schwor, eine bessere Welt für seinen Sohn zu schaffen.

Sein Verschwinden

So schickte er Truppen nach Lordaeron, denen es allerdings nur gelang, die Stadt Süderstade zu halten und die Zugwindspitze zu erobern. Größere Erfolge blieben aus. Nach diesem Krieg sehnte sich Varian nach Frieden. Er bittet Thrall, das Oberhaupt der Horde, um ein Treffen in Theramore, um dort den Frieden auszuhandeln. Dazu soll es aber nicht kommen, Varian wird von den Defias verschleppt und zu Onyxia gebracht.

In einem Ritual wird Varian in zwei Teile gespalten: einen starken und einen schwachen Varian. Der starke Teil ist sehr entschlossen, wird aber schnell zornig. Der schwache Teil hingegen verfügt über Varians überzeugende Aura, ist aber unentschlossen. Während des Rituals greifen die Naga an, es entbrennt ein Kampf, bei dem der starke Varian in den Ozean gezogen und der schwache von Onyxia verschleppt wird.

Der Gladiator

Nach einiger Zeit wird der starke Varian an die Küste Kalimdors gespült. Er hat allerdings sein Gedächtnis verloren. Am Strand wird er von einem Krokolisten angegriffen, den er problemlos besiegen kann. Sein Kampf wird von einem Gladiatorenmeister der Orcs beobachtet, welcher von Varian beeindruckt ist.

Er nimmt ihn gefangen und will ihn an einem Turnier teilnehmen lassen. Dazu reisen sie nach Orgrimmar, wo Varian gegen den Druiden Broll Bärenpelz und die Schurkin Vaalera im Training antreten soll. Varian wird zu diesem Zeitpunkt nur „Krokifutter“ genannt.

Während des Trainings bekommt er mit, dass seine beiden Gegner dauernd über Kultur, Politik und Geschichte streiten. Bald darauf wird Varians Team herausgefordert und soll gegen das Team von dem Goblin Sparkeye antreten. Vaalera und Broll wurden schnell von einem Tauren und Troll besiegt, was daran lag, dass sie aufgrund ihrer Streitigkeiten gegeneinander arbeiteten, anstatt an einem Strang zu ziehen. Es lag also an Varian, den Sieg für das Team zu erringen.

Dieser verfiel in Rage, als er sah, wie eine Teamkameraden besiegt wurden. Problemlos tötete er den Tauren und schlug dem Troll einen Arm ab. Der dritte des Gegnerteams ist ein Untoter, der ebenfalls kein Problem für Varian darstellt. Der Schwertmeister Hyku Steeledge ist von dem Sieg nicht begeistert und versucht, Varians Teamkameraden zu töten. Varian kann das aber verhindern und nimmt die Klingen des Schwertmeisters an sich.

Flashbacks

Für das Turnier in Düsterbruch dürfen sich die Gladiatoren Waffen aussuchen, die sie im Kampf verwenden dürfen. Varians Wahl fällt auf einen Gürtel in Löwenform. Als er diesen berührt, schossen ihm Bilder von Anduin Lothar in den Kopf. Ihm hatte der Gürtel einst gehört. Da kamen Varian auch die Worte in den Kopf, die Anduin immer in seiner Kindheit zu ihm sagte: „Jeder Sturm endet einmal“.

Als der Tag des Turnieres gekommen war, hatten die drei keine großen Schwierigkeiten, dieses auch zu gewinnen. Varian wird allerdings von einem Mann, der mit einem roten Tuch bekleidet ist erkannt. Es dauert nicht lange, bis Onyxia davon erfährt und einen Attentäter auf Varian ansetzt.

In Donnerfels versuchen Broll und Varian etwas gegen seine Flashbacks von Anduin zu tun, welche während eines Kampfes ungelegen kämen. Dazu gehen die beiden zu den Teichen der Visionen. Dort sieht Varian seine Frau. Triffin erzählt ihm von seinem Sohn, der ihn braucht.

Die Reise nach Sturmwind

Dann werden sie unterbrochen, als sie ein von Magatha Grimmtotem beschworener Elementar angreift. Broll und Varian gelingt es, ihren Gegner zu besiegen. Kurz darauf treffen sie den Erzdruiden Haamul Runentotem, der Varian eine Hippogryphenfeder schenkt. Er erzählt ihm, dass damit der Hippogryph Scharfkralle gerufen werden kann. Scharfkralle bringt Broll und Varian aus der Stadt. Magatha berichtet danach einem Killer, dass die beiden geflohen sind.

In Darnassus versucht Tyrande, Varians Gedächtnis wiederherzustellen. Sie spürt zwar den dunklen Zauber, mit dem Varian belegt wurde, kann ihn jedoch nicht entfernen. Sie schickt ihn zu Jaina Prachtmeer, die eventuell helfen könne. Während sie auf der Reise sind, wird der Killer, der auf Varian angesetzt wurde von Valeera getötet.

In Theramore finden Aegwynn und Jaina heraus, dass Varian in zwei Teile geteilt wurde. Varian macht sich kurz danach auf den Weg zu den östlichen Königreichen.

Auf der Reise wird Varians gruppe von Naga angegriffen. Die Naga können besiegt werden, Varian aber trägt eine Narbe im Gesicht davon. In den östlichen Königreichen angekommen, bricht die Gruppe nach Eisenschmiede auf.

Auf dem Weg werden sie von einem weiterem Killer Onyxias angegriffen. Dieser belegt Valeera mit einem Fluch, kurz bevor er von Varian geköpft wird. In Eisenschmiede wird Varian fast getötet, Valeera schafft es jedoch, dank ihres Fluches, den Angreifer zu entlarven.

Varian erfährt, dass Anduin einen gewissen Marshall Windsor damit beauftragt hat, ihn zu suchen. Windsor wurde allerdings in die Schwarzfelstiefen verschleppt. Durch einen Angriff schaffen es Varian und seine Mitstreiter schließlich, ihn zu befreien.

Vor den Toren von Sturmwind werden sie zunächst nicht hineingelassen. Erst durch eine Ermahnung Windsors wird der Weg frei. Da Onyxia die ganze Zeit über in Sturmwind war, befindet sich auch der schwache Teil Varians dort.

Zwischen den beiden Varians entbrennt ein Kampf. Währenddessen tötet Onyxia Windsor und entführt Anduin. Die beiden Varians beschließen Anduin zu retten und reisen zu Onyxias Hort.

Vereinigung

Während des Kampfes versucht Onyxia, die beiden ein weiteres Mal zu spalten. Doch schwache varian wirft sich vor den starken. Dadurch werden sie wieder vereint. Durch den Zauber werden auch ihre Schwerter vereint und Varians neues Schwert „Shalamayne“ entsteht. Damit tötet Varian Onyxia. Zusammen mit Anduin und Jaina beschließt Varian, die zuvor gescheiterte Friedenskonferenz mit Thrall neu anzusetzen und reist mit ihnen nach Theramore.

Einige Zeit später trifft Thrall mit einigen Kor’kron und seinen Beratern Garrosh Höllschrei und Rehgar Erdenwut ein. Rhegar war Varians ehemaliger Gladiatorenmeister. Die Pläne, gegen die Geißel vorzugehen, indem man Holz gegen Kupfer handelt, gefallen garrosh nicht. Er möchte Krieg, kann von Anduin aber besänftigt werden.

Auch der Schattenhammerklan hat von den Plänen von Horde und Allianz Wind bekommen und schickt Garona nach theramore. Als Varian garona sieht, lässt er all seine Wut gegen die Orcs freien lauft. Thrall und Garrosh sind darauf hin beleidigt. Horde und Allianz verlassen Sturmwind im Streit.

Die Nordend-Expedition

In Sturmwind angekommen, lässt Varian eine Allianzflotte aufstellen, die unter dem Kommando von Bolvar Fordragon stehen sollte. Die Flotte segelt nach Nordend, um den Lichkönig zu stürzen. Kurz nachdem die Schiffe ausgelaufen sind, greift die Geißel den Hafen an. Es gelingt knapp, die Angreifer zurückzuschlagen.

Während die Nordend Expedition in vollem Gange ist, wird Bolvar von den verlassenen getötet. Varian sinnt nach Rache an der Anführerin der verlassenen Sylvanas Windläufer. Jaina erfährt jedoch, dass in Unterstadt geputscht wurde. Dort hatte varimathras im Namen der brennenden Legion die Kontrolle übernommen.

Varian ist entsetzt was mit Unterstadt geschehen ist, als er mit seinen Truppen dort ankommt. Die Truppen kämpfen sich bis zum Thronsaal vor, wo er Varimathras vermutet. Dort angekommen bemerkt er, dass Thrall und Sylvanas ihm zuvor gekommen und Varimathras getötet haben.

Wütend greift Varian Thrall an, Jaina trennt die beiden und teleportiert sie in ihre Hauptstädte zurück. Das Verhältnis von Horde und Allianz verschlechtert sich nach weiteren Treffen von Varian und Garrosh noch weiter.

Einige Zeit später ist Malfurion Sturmgrimm im Smaragdgrünen Alptraum gefangen. Varian gelint es mit den Truppen von Baine Bluthuf, ihn zu befreien.

Innere Zerissenheit

Nach dem Sieg über den Lichkönig besucht Varian zusammen mit Jaina und Anduin die Trauerfeier für die 50.000 verstorbenen in diesem Kampf. Das Verhältnis zwischen Varian und Anduin ist angespannter geworden. Grund dafür ist Varians impulsive Art, der starke Teil setzt sich noch immer in ihm durch.

Als er erfährt, dass die Horde einige Nachtelfen im Eschental getötet haben, verlässt er die Trauerfeier, um nicht direkt vor Anduin auszurasten. Jaina empfiehlt, Vater und Sohn eine Weile zu trennen, Anduin soll nach Eisenschmiede gehen. Varian verabschiedet sich von Anduin und sagt ihm, dass er in Sturmwind auf ihn warten werde.

Anstatt Truppen ins Eschental zu schicken, möchte er mit der Horde verhandeln. Währenddessen gibt es in Eisenschmiede Unruhen, bei denen Anduin als Geisel genommen wird. Varian dringt in Eisenschmiede ein und will Moira Bronzebart, die die Unruhen zu verantworten hat, töten. Anduin hält ihn jedoch davon ab.

Die Worgen

Nach einiger Zeit besucht Varian eine Konferenz in Darnassus. Das Thema ist die Wiederaufnahme der Bürger von Gilneas in die Allianz. Während den Gesprächen kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Varian und Genn Graumähne, die schließlich damit endet, dass Varian gegen die Aufnahme stimmt.

Als die Horde erneut ins Eschental einfällt, wird die Konferenz abgebrochen. Varian trinkt von dem heiligen Wasser, welches den Worgen den Verstand wiedergegeben hat. Darauf hin verneigen sich die Worgen vor ihm und respektieren ihn. Varian gibt den Worgen nun die Chance, sich im Eschental zu beweisen. Nach der erfolgreichen Schlacht stimmt Varian der Aufnahme in die Allianz zu.

Krieg

Die Horde greift Theramore an. Jania bittet Varian um Hilfe, welcher Truppen entsendet. Diese müssen sich aber nach einer langen Schlacht geschlagen geben, als Garrosh Höllschrei, der damalige Häuptling der Horde, eine Manabombe in der Stadt explodieren lässt. Durch diese Bombe gab es viele Verluste, Jaina hat jedoch überlebt.

Diese verlangt einen Angriff auf Orgrimmar, den Varian jedoch verneint. Zuerst muss eine neue Flotte aufgebaut und die Festung Nordwacht zurückerobert werden.

Die Belagerung von Orgrimmar

Varian begleitet seine Truppen nach Orgrimmar und besiegt Garrosh schließlich. Als Thrall diesen hinrichten will, stoppt ihn Varian, da er seiner Meinung nach über Garrosh richten sollte.

Garrosh wird schließlich mit nach Pandaria genommen, wo er vor Gericht gestellt werden sollte. Er teilt Vol’jin, Garroshs Nachfolger, mit, dass der Krieg für ihn vorerst beendet sei.

 

 

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